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Hunde verstehen das Forum für "Andersdenkende"
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Alisha Administratorin


Anmeldungsdatum: 09.12.2003 Beiträge: 1473 Wohnort: St. Märgen
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Verfasst am: 29.01.2006, 16:27 Titel: Herzlich Willkommen bei hunde-verstehen.net |
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Herzlich Willkommen beim Forum Hunde verstehen, dem Forum für Andersdenkende.
Das Forum ist nur für registrierte Mitglieder zugänglich. Zum einen wollen wir kein anonymes Forum sein und zum anderen wollen wir einigermaßen sicher sein, dass sich nur Hundefreunde zu uns gesellen, die unsere Einstellung zur Hundeerziehung und unsere Vorstellung der Mensch-Hund-Beziehung teilen.
Was macht uns denn nun zu "Andersdenkenden"?
Nun auf den Punkt gebracht:
Wir sehen unsere Hunde als Gefährten, denen wir mit Achtung vor ihrer Persönlichkeit und dem Wissen über ihre Art begegnen wollen. Im Zusammenleben von Hund und Mensch sehen wir es als unsere Aufgabe, unsere Hunde auf liebevolle und achtsame Weise auszubilden bzw. zu trainieren. Dazu gehört vor allem, dass wir in der Arbeit mit unseren Hunden erreichen wollen, dass sie von uns erwünschtes Verhalten zuverlässig und freiwillig zeigen und dabei auch Spaß haben.
Auf dem Hintergrund, dass jedes Lebewesen, sei es Hund oder Mensch, eine Motivation für sein Handeln braucht, wollen wir, dass die Motivation unsere Hunde nicht Angst ist, sondern Spaß, Belohnung, Spiel und ähnliches. Wir erwarten keinen bedingungslosen Gehorsam, nur weil wir Mensch sind und der Hund Hund. Verhalten, das als nicht erwünscht angesehen ist, kann und sollte man durch Training in den Griff bekommen, aber nicht bestrafen.
Dies bedeutet nicht, antiautoritär zu sein oder den Hund völlig sich selbst zu überlassen. Im Zusammenleben mit Menschen sollte der Hund lernen, welches Verhalten erwünscht ist und auf welche Verhaltenweisen er lieber verzichtet. Der Unterschied zu gängigen Erziehungsmethoden ist, dass wir den Hund dazu bringen wollen, das unerwünschte Verhalten nicht mehr zu zeigen, weil es sich für ihn nicht lohnt und nicht weil er Angst hat, bestraft zu werden.
Wir lehnen jede Form von Gewalt, Zwang oder anderen aversiven Methoden wie Würge- und Stachelhalsbänder, Sprühapparate, Wurfgeschosse in allen Formen, Elektroschocks, aber auch Leinenruckerei, Treten, Knuffen, Zwicken, Schreien usw. in der Ausbildung ab. Über scheinbare Problemlösungsstrategien, die auf der Rangfolge- oder Dominanztheorie beruhen diskutieren wir nicht mehr, das ist schlicht und einfach überholt.
Genauso wichtig wie die richtige Motivation ist uns auch Faktoren wie Stress, Gesundheit bzw. Krankheit, Ernährung in die Auseinandersetzung mit einzubeziehen. Manchmal liegen Ursachen für problematisches Verhalten oder mangelnden Trainingserfolg nicht am Training selbst, sondern in körperlichen Beschwerden oder am Stress des Tieres.
Wer mehr über die Hintergründe und Argumente erfahren möchte, kann sich unter der Kategorie Basics informieren.
Aber: Niemand wird mit dieser Einstellung geboren. Viele von uns mussten erst umdenken lernen und niemand hier ist perfekt. Worüber wir uns aber einig sind ist das Ziel: Ein Zusammenleben von Hund und Mensch, das beiden Seiten Freude macht, basierend auf einer Art des Umgangs, die dem Hund gerecht wird.
Wenn du dich mit diesen Grundsätzen identifizieren kannst oder zumindest auf dem Weg dahin bist, dann bist du bei uns herzlich Willkommen.
Das Forenteam _________________ Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es jetzt.
Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt.
(Goethe) |
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